Gesunde Lehre ChristiJesus Christus: Solange ich in der Welt
bin, bin ich das Licht der Welt (Joh.9,5)

Der Traum vom Standbild und den 4 Tieren-Reichen

1. Der Traum vom Standbild des Nebukadnezar

2. Die 4 Tiere-Reiche aus dem Buch Daniel.

1. Der Traum vom Standbild des Königs Nebukadnezar und seine Bedeutung aus dem Buch Daniel 2,29-44.

Vorwort: Dieser Traum ist eine prophetische Schau des herrschenden und der kommenden Weltreiche. Sie beginnt mit dem goldenen Haupt der Statue - dem damals gegenwärtigen Babylon, wie Daniel es auch erläutert: "...Du (Der babylonische König Nebukanezar) bist das goldene Haupt" (Dan.2,38). Es folgen zukünftige Reiche: Das 2-te Reich - silberne Brust, Das 3-te - eherne Bauch und Lenden, Das 4-te - eiserne Schenkel, Das 5-te - teils eiserne, teils aus Ton bestehende Füße.

Ausführliche Auslegung

Gold: Babylon, ab ca. 605 v. Chr. Das babylonische Reich umfasst auch die Zeit Medopersiens, so dass es kein neues Reich darstellt, weil die Babylonier das vorherige assyrische Reich bereits zusammen mit den Medern erobert hatten. Auch die spätere Machtergreifung der Meder und Perser in Babylon, geschah den geschichtlichen Quellen zufolge, indem die babylonische Priesterschaft die Perser zum Einmarsch und zur Teilnahme am Umsturz in Babylon an der Seite der Meder angestiftet hat. Wir haben es also mit einem innerpolitischen Machtwechsel zugunsten der Meder und Perser zutun. Darum nennt die Heilige Schrift dieses Reich auch unter medopersischer Herrschaft weiterhin Babylon. Das wird z.B. in Esra 8,1, bei dem Auszug der Israeliten aus Medopersien, deutlich: „Folgendes sind die Familienhäupter, die mit mir von Babel heraufzogen zu der Zeit, als der König Artasasta (Perser) regierte". Dass hier mit Babel nicht bloß die Hauptstadt gemeint ist, ergibt sich daraus, dass die Israeliten damals aus dem gesamten babylonischen Reich ausgezogen sind. Das verdeutlicht der Ausruf des persischen Königs Kores: "... er ließ ausrufen durch sein Ganzes Königreich auch durch Schrift, und sagen: 3. Wer nun unter euch seines (israelischen) Volks ist, mit dem sei sein Gott, und er ziehe hinauf gen Jerusalem ... 4. Und wer noch übrig ist an allen Orten ..." (Esra1,1-4). Dementsprechend werden auch medische und persische Könige als babylonische Könige bezeichnet: "... im zweiunddreißigsten Jahr Artasastas (Perser), des Königs zu Babel ..." (Nehem.13,6), "... im ersten Jahr des Kores (Meder), des Königs zu Babel ..." (Esra 5,13). Der Ausdruck "zu Babel" meint also das ganze Reich, denn sonst würde es bedeuten, dass die Könige nur Könige der babylonischen Provinz des Reiches gewesen seien. Übereinstimmend hiermit lesen wir: "...Darius (Meder), der zum König über das Reich der Chaldäer gemacht worden war" (Dan.9,1). Chaldäer sind Babylonier. Somit ist Medopersien nur eine Weiterführung des babylonischen Reiches.

Silber: Griechenland. Etwa 333-331 v. Chr. hat sich der Siegeszug Alexanders des Großen über Babylon (Medopersien) ereignet. Die Bibel sagt: Dieses Reich ist geringer als das Erste (Dan. 2,39).  Grund: Griechenland hatte nicht die Ausbreitung wie Medopersien. Außerdem zerfiel es recht schnell in 4 Teile. Es war kein derart "gestandenes Reich" wie Babylon. Würden wir jetzt annehmen, dass das zweite Reich Medopersien sei, so stünden wir im Widerspruch zum Wort Gottes, denn Medopersien war gegenüber Babylon größer, überlegener und reicher.

Kupfer (ehern): Rom. Der Beginn dieses Imperiums liegt ca. in der Zeit von 31 v. Chr. Das prophetische Wort der Schrift über dieses Imperium: "...herrscht über alle Lande" (Dan.2,39) stimmt überein. Rom herrschte lange Zeit von Ägypten bis England, und von Spanien bis zum schwarzen Meer. Symbolischer Weise entspricht dieses kupfern dargestellte Imperium auch der breiten Verwendung von Kupfer als Kupfer-Zinn-Legierung (Bronze) im römischen Reich, was von der damaligen Nutzung des Eisens nicht gesagt werden kann. 

Eisen: Christliche Zeit. Im 4-5 Jh. n.Chr. ist Rom zum christlichen Glauben übergegangen, zerfiel jedoch auf Grund innerer Zerrissenheit und durch Angriffe der Barbaren. Im Osten des zerfallenen Römischen Reiches entstand daraufhin das christlich-byzantinische Reich mit Zentrum in Konstantinopel. Die christliche Zeit umfasst jedoch weit mehr als nur das bysantinische Reich, weil zu der Zeit alle Völker Europas nach und nach den christlichen Glauben angenommen haben. So lesen wir in Dan. 2,40: "...so stark wie Eisen...", denn nichts kann der Kraft des Нeiligen Geistes widerstehen. Götzen, heidnische Kulturen, Aberglaube der Völker wichen und fielen vor diesem "Eisen", welches sie alle zermalmte und zerschmetterte. Mit dem Niedergang des heidnischen Roms und mit dem Aufgang der christlichen Zeit begann auch eine breite Verwendung des Eisens, was wiederum sinnbildlich die Epoche bestätigt. 

Ton und Eisen: Die Zeit des Abfalls. In die im christlichen Glauben geprägten und nun vorherrschenden europäischen Völker drangen der Zeitgeist der Freidenkerei, Aufklärung, und schließlich dem Glauben feindliche Ideologien ein. Es folgten Gott leugnende und antichristliche Revolutionsbewegungen, z. B. in Frankreich, später in Russland und vielen anderen Ländern. So wurde der christliche Glaube, und mit ihm zusammen auch die politische Unabhängigkeit dieser vom Glauben abfallenden Völker, vom wachsenden Einfluss des Weltjudentums, mittels dessen Aufwiegelung der Massen und finanzieller Machenschaften, zunehmend untergraben. Denn in der Masse strebten die Juden schon immer den Sturz des Christentums an. Auf diese Weise wurden die Mächte Europas atheistisch. Das bezeugt heutzutage ihre humanistische, und nicht mehr all zu sehr christliche Gesetzgebung, z.B. die Gesetze zur Gleichstellung aller Religionen, der sogenannten Homo-"Ehe", Straffreiheit der Abtreibung, Vorantreiben des Feminismus usw. Das Ergebnis ist eine kulturell und religiös gemischte postchristliche Welt. Genau wie im Bild festgehalten: Eisen – christlicher Glaube, Ton – Heidentum, welches nicht nur eine Vielgötterei wie der Buddhismus oder Hinduismus ist, sondern alles das, was den Menschen nicht ins Reich Gottes retten kann. So z.B. auch das nachchristliche Judentum, oder der Islam, sowie der moderne Atheismus. Dass das Eisen den christlichen Glauben, und der Ton das Heidentum verkörpert, wird aus den verheißenden Worten Jesu deutlich: "... wer überwindet... 27. ... soll sie (die Heiden) weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefäße eines Töpfers (aus Ton) soll er sie zerschmeißen" (Offb. 2,26-27). Über Jesus sagt die Bibel: "Und Er wird sie weiden mit eisernem Stabe" (Offb. 19,15). Die Verse aus Dan.2,43 bringen die Vermischung des christlichen Glaubens mit dem Heidentum in der endzeitlichen Welt wiederum deutlich ans Licht: "Daß du aber Eisen mit Tonerde vermengt gesehen hast, bedeutet, daß sie sich zwar mit Menschensamen vermischen, aber doch nicht aneinander haften werden, wie sich ja Eisen und Ton nicht vermischt". Das heißt, obwohl Christen, und überhaupt die gesamte Christenheit, in der Familie, im Volk, und sogar in der Gemeinde/Kirche, natürlicherweise mit den Heiden gemischt sind, wird Gott das eine von dem anderen im ewigen Leben trennen - wie die Schafe von den Böcken.

Der alles zerstörende Stein: Die Wiederkunft Jesu Christi setzt diesen Reichen ein Ende und es beginnt das tausendjährige Reich (Dan. 2,44-45). Nun wenden einige ein, es könne nicht sein, dass Christus auch das Eisen, sprich das Christentum, zerstört. Doch, ist uns allen bewusst, dass all diese Reiche den Stempel der menschlichen Unvollkommenheit tragen. So auch das Christentum, wenn wir es als eine gesellschaftliche Erscheinung, die mit irdischer Macht angetan war, betrachten. Es hat Jesus Christus verraten und die besagte Vermischung zugelassen. Das kommende Reich Gottes wird aber vollkommen sein.

 

2. Daniels Traum von den vier Tieren – Weltreichen, Daniel  7,1-8, 17-26

                                                                            Vorwort 

Diese Vision der 4 Tiere - Reiche (Dan. 7) wird richtigerweise als vier nacheinander folgende Imperien gedeutet. Nicht selten wird behauptet, sie würden mit dem babylonischen Reich anfangen. Das bedeutet, dass sie in der Gegenwart, bzw. gar in der Vergangenheit aus Sicht der Lebzeit Daniels begonnen haben mussten. Denn Daniel wurde umgesiedelt und lebte bereits seit einiger Zeit in diesem Imperium vor seiner Vision. Demzufolge würde der "Löwe" Babylon entsprechen. Doch das stimmt nicht. Daniel wurde nicht die Vergangenheit, sondern die Zukunft gezeigt. So erklärte der Engel Daniel: „Diese vier großen Tiere sind vier Reiche so auf Erden kommen werden“ (Dan. 7,17). Diese vier Reiche werden also erst noch in der Zukunft kommen. Daher kann Babylon aus Sicht der Gegenwart Daniels keins von diesen Reichen sein. Das erste "Tier" der Vision muss auf das nach dem babylonischen Reich folgende Imperium gedeutet werden. Das ist, wie oben bereits betrachtet, Griechenland. Somit versinnbildlicht das erste Tier - der Löwe - das antike griechische Imperium. Dies lässt sich auch aus der Beschreibung des Tieres selbst ersehen.

                                                        Ausführliche Auslegung

                                                                                Löwe

In Dan. 7,4 steht über den "Löwen" geschrieben: "...Und hatte Flügel wie ein Adler". Die "Adlerflügel" stehen sinnbildlich für die Schnelligkeit der Eroberungen Alexanders des Großen, infolge welcher das antike griechische Imperium entstanden ist. Das Hauptmerkmal für dieses Imperium ist jedoch seine Menschwerdung: "Und es (der Löwe) ward von der Erde aufgehoben, und es stand auf zwei Füßen wie ein Mensch, und ihm ward ein menschlich Herz gegeben" (Dan. 7,4). Es stellt nicht nur der Löwe, sondern an sich jedes andere Tier grundsetzlich ein Sinnbild des Raubes und Wilde, sprich der Gottlosigkeit, dar. So z. B. das "Tier mit den zehn Hörnern". Die Menschwerdung ist hiergegen ein Sinnbild für das Erlangen der Wohlgefälligkeit und Gnade vor Gott, was einen klaren Ausdruck in diesen Worten findet: „...ihm ward ein menschlich Herz gegeben“. Das tierische Herz wurde somit durch ein menschliches, sprich gläubiges, Herz ersetzt. Damit wurde die große Erweckung des christlichen Glaubens in Griechenland nach längerer Zeit des Bestehens dieses Imperiums durch die Mission des Apostels Paulus prophezeit. Auch geschichtlich ist Griechenland allgemein-christlich geblieben. Somit ist der "Löwe" - Griechenland.

 

                                                                                 Bär

In Dan. 7,5 ist gesagt: „Und siehe, das andere Tier hiernach war gleich einem Bären und stand auf der einen Seite....“ Die Aussage „..stand auf der einen Seite...“ ist ein klarer prophetischer Hinweis auf Rom. Denn Rom ist das einzige Imperium, das auf der westlichen Seite des Mittelmeeres entstanden ist. Im Gegenteil hierzu entwickelten sich die übrigen Imperien - Babylon, Griechenland, Assyrien oder Ägypten - auf der gegenüberliegenden süd-östlichen Mittelmeerseite. Des Weiteren berichtet die Bibel: „Und man sprach zu ihm (Dem Bären): steh auf und friß viel Fleisch“ (Dan. 7,5). Diese Worte weisen auf die unzähligen Eroberungen vieler Völker und das lange Beherrschen dieser durch das Römische Reich hin. Kein Reich behielt so lange Macht über viele Völker. Bär ist Rom.

 

                                                                              Panther

 

Der römische Kaiser, Konstantin der V., nahm den christlichen Glauben an und verlagerte ca. 330 nach Chr. die Hauptstadt des Römischen Reiches in das von ihm gegründete Konstantinopel. Zum Ende des 4-ten Jahrhunderts spaltete sich Rom in eine Ost- und eine Westhälfte, wobei die Westhälfte unter ständigen Einbrüchen der Barbaren und inneren Querelen im 5-ten Jahrhundert untergangen ist. Die Osthälfte erstarkte hingehen, so dass sich aus ihr das christlich-byzantinische Reich gebildet hat. Es begann eine breite Erweckung des christlichen Glaubens in den Völkern Europas. Dieses byzantinische Reich war gegliedert in vier Patriarchate, die den vier Köpfen des Panthers entsprechen „...das Tier hatte 4 Köpfe...“ (Dan. 7,6). In jedem Patriarchat war jeweils ein Patriarch das Oberhaupt und verfügte über geistliche Macht. Aufgrund damaliger sehr enger Verflechtung zwischen geistlicher und irdischer Macht des bysantinischen Kaisers, regierten die Patriarchen praktisch in der ganzen Politik mit. Diese vier Patriarchate stellten dar: 1. Das Patriarchat von Konstantinopel;  2. Das Patriarchat von Jerusalem;  3. Das Patriarchat von Antiochien;  4. Patriarchat von Alexandrien. Angesichts der christlichen Prägung dieses Reiches wurde hierfür prophetisch ein weniger blutrünstiges und schreckliches Tierbild gewählt. Der Grund dafür ist die allgemeine Abmilderung des Menschen im bysantinischen Reich durch den christlichen Glauben. Das bezeugen die vier Vogelflügel - keine Adlerflügel oder Raubvogelflügel - auf dem Rücken des Tieres: "... (es) hatte vier Flügel wie ein Vogel ... und ihm ward Gewalt gegeben" (Dan.7,6). Dennoch symbolisiert dieses "christliche" Reich ein Raubtier, weil jede irdische Macht, selbst wenn sie christlich geprägt ist, ihre bestimmten räuberischen Züge hat. So nutzten die Herrschenden auch hier ihre Macht, um sich zu bereichern und um die Untergebenen zu unterdrücken. Der Panther stellt somit das bysanthinische Reich dar. 

                                                                                                                                                                                                                                                            

                                                                     Schreckliches Tier

 

Die Entstehung dieses Tieres-Imperiums, das wir auch aus der Offenbarung Kap. 13 kennen, geht auf die geheime jüdische Unterwanderung der bestehenden Mächte seit dem Mittelalter, bzw. noch früher, zurück. Der Reformator Martin Luther schrieb im 16. Jh. über die Juden, dass sie durch Wucher und Geldgeschäfte zur Macht über die Völker streben. Einige Jahrhunderte später organisierte das bereits erstarkte freimaurerische Judentum Revolutionen mittels unermesslichen Geldkapitals und umfangreicher geheimer Verbindungen. Das ist der Beginn der Aufrichtung dieses Imperiums, für dessen völliges Verständnis wir einen Blick in das 17-te Kap. der Offenbarung benötigen. Das dort dargestellte Bild des "Tieres", das von der "Hure Babylon" gelenkt wird, lässt erkennen, dass es sich um dasselbe Tier wie in Dan7,7 handelt. Wobei die "Hure" das Sinnbild auf die unter die Völker zerstreuten Juden/Hebräer, und das "Tier", das von ihnen heute wieder aufrichtende Weltimperium ist, welches sich in der Wiederherstellung Israels im Jahre 1948 bereits angedeutet hat. Für diese Zielsetzung benötigte jedoch die "Hure" zuvor die Ergreifung einer bedeutenden Macht hinter den Kulissen der führenden Länder dieser Welt. Diese geheime Machtergreifung gelang ihr im 18-ten und 19-ten Jh., wie es der von vielen bereits beschriebene Aufgang der jüdischen Familie Rothschild klar bestätigt. Damit war der entgültige Startpunkt für die Entstehung dieses letzten Imperiums gelegt worden, was sich in der Folge weltweit in Staatumstürzen und Revolutionen kundgetan hat. Somit entsprechen die Worte der Bibel über dieses "Tier": es fraß um sich und zermalmte“ (Dan. 7,7) seinen sozialistisch-antichristlichen Revolutionen mit dem für sie typischen Terror überall dort, wo sie entflammten, z.B. in Frankreich im Jahre 1789 oder in Russland im Jahre 1917. In anderen Ländern, z.B. Deutschland, Italien Spanien, führten die revoluzionären Umtriebe des "Tieres" lediglich zu einer tiefen Staatskrise und anschließender Reaktion in Form von Nationalismus. Dieser Nationalismus, der für das "Tier" ebenso wie das Christentum ein natürliches Hindernis auf dem Weg zu seiner Weltmacht darstellt, wurde in dem vom "Tier" durch Provokationen in Gang gesetzten zweiten Weltkrieg zerschlagen (Niederlage Deutschlands und Italiens). Wiederum in anderen Ländern stiftete das "Tier" blutiges Gemetzel und Umwälzungen an - in China, Kambodscha, Kuba und vielen südamerikanischen und afrikanischen Staaten. Den Revolutionen ging in der Regel eine humanistisch-sozialistische und antichristliche Propaganda-Saat voraus, sowie die Anstachelung der Völker, bestehende, in Europa traditionell-christliche, Regierungen zu stürzen. Viele meinen heute, die Revolutionen seien eine folgerichtige Entwicklung zur Gleichberechtigung und Befreiung von Unterdrückung gewesen. Doch die geheimen Organisatoren der Revolutionen nutzten lediglich die Unzufriedenheit der Massen, um die "Blüte" eines jeden Volkes - seine Adeligen, Intellektuellen, führende Köpfe - zu vernichten und sich an deren Stelle auf den Rücken der Völker nunmehr als internationales "Geldadel" zu setzen. Im Gegensatz zu vielen durch sie betrogenen Revolutionsideologen, hatten sie keinerlei gute Vorsätze im Sinn. Auch wenn die Unzufriedenheiten der Menschen mit ihren Regierenden zum Teil berechtigt waren - wann waren sie das nicht? - und die Parolen einen Schein der Gerechtigkeit trugen, wurden die Völker getäuscht und wiederum unterjocht. Der Beweis dafür ist der auf die Revolutionenen folgende Terror, und nicht Freiheit und Gleichheit, sowie der etwas später einsetzende Verfall der Wirtschaft, und nicht ihr Aufblühen, siehe z.B. die UdSSR oder Kuba. Darum ist das Ziel dieser Umstürze und Revolutionsbewegungen, wodrunter auch die gegenwärtigen sog. "orangenen" und sonstigen "bunten" Revolutionen zu rechnen sind, stets die Zerstörung bestehender und die Aufrichtung "neuer" antichristlicher Weltordnung gewesen. Wo es keine derartige Revolutionen gab, gelang die Machtübernahme durch leises Handeln hinter den Kulissen und Finanzmachenschaften (z.B. England, Amerika). Im Endeffekt ist all das für den Abfall der Völker vom christlichen Glauben geschehen, durch den sie einst aufblühten, so dass Gott sie immer mehr der Macht des "Tieres" hingibt. Das Ergebnis sind unchristliche Mächte und Regierungen der ganzen heutigen postchristlichen Welt. Und das "Tier" tritt heute bereits deutlicher zum Vorschein durch seinen allvereinenden Geist in der Religions-, Politik-, und Finanzwelt. Genau das braucht auch die "Hure", also die Juden-Zionisten, zur Errichtung ihrer "neuen Welt" mit einer Weltregierung, um alle Völker vollkommen zu beherrschen. An dieser Stelle ist es wichtig hervorzuheben, was den Unterschied zwischen der "Hure" und dem "Tier" ausmacht. Wenn die "Hure" die herrschende jüdisch/hebräische Elite in der geheimen weltweiten jüdisch-freimaurerischen Architektur darstellt, so verkörpert das "Tier" ihr sichtbares Imperium, das aus mit ihr verbündeten Staaten oder Völkern besteht, welche über Freimaurer aus diesen Völkern von ihr gesteuert werden. Im Weiteren spricht die Bibel in Dan. 7,7 über das Tier: „das Übrige zertritt (es) mit seinen Füßen“ - erinnern wir uns an die Revolution in Russland, die die Kirche und den Rest des christlichen Glaubens zertrat und verfolgte. Jedoch wird der christliche Glaube nicht nur physisch zerstört. Heute im Verborgenen die führenden Länder bereits regierend, zertritt das "Tier" den christlichen Glauben durch seine antichristliche Mediensaat und Gesetze, wie z.B. Gleichstellung aller Religionen, Gleichstellung homosexueller Paare mit der natürlichen Ehe, Legitimierung der Abtreibung, Vorantreiben des Feminismus usw., womit die restliche christliche Ordnung in Familie und  Gesellschaft untergraben wird. Ebenso wird die Ordnung christlich geprägter Länder durch eine gesteuerte Einwanderung fremder Völker samt deren Kultur, sowie künstlich erzeugte Wirtschaftskrisen erschüttert. Das vorsätzlich geschaffene Chaos wird die Völker der Zukunft in Verzweiflung und Ausweglosigkeit versetzen, und all das nur um sie bedingungslos der Weltmacht des "Tieres" und seines Antichristen - des Königs und des falschen Propheten dieses Imperiums (Offb.13,11-16; 19,20) - zu unterwerfen. Mit „dem Übrigen“ (Dan.7,7) ist die restliche Christenheit und insbesondere diejenigen Christen, die in der Zukunft durch die Drangsal dieses antichristlichen Reiches gehen werden, gemeint. Dadrunter wird aber auch die Sittlichkeit und Tugend selbst verstanden, die aus der Lehre des christlichen Glaubens hervorgeht. Somit ist dieses letzte "Tier" - Israel, das sich in der Form des zionistischen Weltimperiums wiederherstellt.

 

Betrachten wir hierzu die Ähnlichkeit zwischen dem "schrecklichen Tier" und dem Tier aus dem Meer (Offb.13,2)

Dass in Dan. 7,7 und Offb.13,2 ein und dasselbe "Tier", und demzufolge auch ein und dasselbe letzte Weltimperium, beschrieben wird, wird so gut wie von keinem Christen bezweifelt. Denn beide "Tiere" lästern Gott und trachten danach, die Christen und ihren rettenden Glauben zu vernichten, wie in Dan.7 und Offb.13 geschrieben steht. Des Weiteren wird in Dan.7,9-11 und entsprechend in Offb.19,20 gesagt, dass beide "Tiere" durch die Wiederkunft Jesu Christi vernichtet werden. Was also ihr Identischsein betrifft, ist soweit alles klar. Jedoch gibt es noch eine Gleichförmigkeit, die die weiter oben dargelegte Deutung der "Tiere" auf zugewiesene Imperien bestätigt. So ist in Offb.13,2 gesagt:

„Und das Tier, das ich sah, glich einem Panther, und seine Füße waren wie die eines Bären und sein Rachen wie ein Löwenrachen“

Warum gleicht das "Tier" einem Panther, hat Bärenfüße und einen Löwenrachen?
All das sind Ähnlichkeiten des "Tieres" mit den vergangenen Tieren-Reichen, die in Daniel 7 beschrieben werden. Im übertragenen Sinne sind diese Ähnlichkeiten Eigenschaften dieser Reiche, welche das letzte, vierte Tier-Imperium gelernt und einverleibt hat.
Pantherform – Eigenschaften des byzantinischen Reiches
Bärenfüße – Eigenschaften Roms
Löwenrachen – Eigenschaften des antiken Griechenlands.

Entsprechend wird in der Beschreibung des "schrecklichen Tieres" in Dan. 7,19 erwähnt, dass es an den Füßen "...eherne Klauen hat..."

Nun also erneut die Frage - warum hat das "schreckliche Tier" eherne Klauen an den Füßen?
Diese ehernen Klauen versinnbildlichen wiederum das Römische Reich, weil im glänzenden Standbild (Dan. 2,39) das "eherne Reich" das römische Reich bedeutet. Daraus erkennen wir: Wie das "schreckliche Tier" römische Füße hat, so hat auch das "Tier" aus dem Meer römische, weil Bärenfüße, denn Bär ist nach Dan. 7,5 Rom. So fügt sich alles logisch zusammen, denn wenn das "schreckliche Tier" (Dan.7,19) und das "Tier" aus dem Meer (Offb.13,2) ein und dasselbe Reich sind, dann müssen sie auch dieselben Füße haben. Demzufolge bestätigen sich die oben dargelegten Deutungen zu dem glänzenden Standbild und zu den vier Tieren gegenseitig.

Zum Standbild (Dan.2,31-43):

Gold - babylonisches / persisches Reich
Silber - antikes griechisches Reich
Ehern/Kupfer - Römisches Reich
Eisen - christliche Zeit / Reich
Ton-Eisen - teils christliches, bis antichristliches Reich

Zu den vier Tieren (Daniel 7,3-8).

Löwe - Griechenland
Bär - Rom
Panther - Byzantinisches Reich
Schreckliches Tier - Zionistisches Weltimperium